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Das Untere Unstruttal erstreckt sich vom Norden Thüringens in den südlichen Teil Sachsen-Anhalts hinein. Es werden die Landkreise Kyffhäuserkreis und der Burgenlandkreis gestreift.

Das Untere Unstruttal mit seinen reichen Böden und warmen Hängen hat schon in grauer vorzeit die Menschen bewegt, sich hier niederzulassen. Viele bronzezeitliche Funde zeugen hiervon. Besonders hervorzuheben ist der Fund der Himmelsscheibe von Nebra am Mittelberg, wahrscheinlich eine alte Kultstätte. Zur Zeit wird in der Nähe der Fundstätte, hoch über dem Unstruttal, bei der Gemeinde Wangen ein imposantes Informationszentrum, "Die Arche", errichtet.

Ackerbau und Viehzucht prägen das Landschaftsbild flussaufwärts. Flussab erstrecken sich an den Hängen des Flusstales Rebflächen mit Winzerhäusern und Trockenmauern. Der Weinanbau wird seit über tausend Jahren betrieben. Auch heute sind die Saale-Unstrut-Weine begehrte Kaufobjekte und der Rotkäppchensekt der Sektkellerei Freyburg ist über die Region hinaus bekannt.

Früher war die Unstrut ein unberechenbarer Fluss, der häufig über seine Ufer trat und mit verheerenden Hochwassern ofmals viel Leid und Zerstörung brachte. Aber den Überschwemmungen hat das Unstruttal auch seine fruchtbaren Böden zu verdanken. Mit der Schiffbarmachung der Unstrut 1795 und der Melioration durch die Unstrut-Sozietät 1865 konnten viele der Hochwasser gebändigt werden.

Für Wasserwanderer ist das Untere Unstruttal gut geeignet. Die geringe Fließgeschwindigkeit lässt auch die Fahrt für Ungeübte zu einem Erlebnis werden, wobei man durch eine abwechslungsreiche Landschaft fahren kann, die teils von den Hängen des  Unstruttals, von Wiesen, bis an den Fluss reichenden Wäldern und den Blick auf jahrhundertealte Burgen bestimmt ist.

Für Radwanderer schlängelt sich oft parallel zur Unstrut der Unstrutradwanderweg, welcher in den letzten jahren immer mehr ausgebaut ud befestigt wurde.

Wanderer finden links und rechts der Unstrut viele lohnenswerte Ziele. Angefangen von bronzezeitlichen Stätten (Mittelberg bei Wangen), Klöstern (Kloster Donndorf), mittelalterlichen deutschen Pfalzen (Pfalz Memleben der dt. Könige Heinrich I. und Otto I.), Burgen (Wendelstein, Neuenburg), Kirchen (St. Marien Freyburg), nur um eine kleine Auswahl darzustellen, ist auf einen relativ eng begrenzten Gebiet viel zu erleben.

Sehr gute Informationen erhält man z. B. in der Touristinformation Wiehe, der Naturparkverwaltung "Saale-Unstrut-Triasland" (Wasserwanderführer Untere Unstrut) und über das Internet über das Blaue Band Saale-Unstrut. 

Ihr Wasser-Wander-Verein "Unteres Unstruttal" e. V.

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